Ein Polterabend nimmt einem ganz schön mit, auch wenn es nicht der eigene ist. Diese Erfahrung musste auch Meini am nächsten Morgen machen. Nach einem spärlichem Morgenessen dem einen genügte ein Mineral machten wir uns auf den Weg, einen kulturellen Teil von Budapest anzusehen. Vorbei am gigantischen Parlamentsgebäube und der prachtvollen Kirche führte uns der Weg stets begleitet von einigen “Züri West“ klängen. Während der eine zielstrebig nach versteckten architektonischen Werken suchte, genügte es dem anderen, gemütlich hinterher zu laufen. Zu Mittag gabs feine chinesische Küche.
Jetzt waren alle wieder auf der Höhe und unser von Kultur geprägte Tag konnte weiter gehen. Unser Weg führte quer über die Donau auf den Burgberg. Die Bahn, mit welcher das Plateau gemütlich zu erreichen wäre, war nicht in unserem “ 3-Tages-Pass-auf-allen-öffentlichen-Verkehrmittel-gültig“ enthalten. Das Plateau war auch über ein paar Stufen zu Fuss zu erreichen. Oben angekommen gönnten wir uns eine Latte Macciato! Auf dem Burgberg betrachteten wir, trotz hartnäckigem Wind und eisiger Kälte, bis zum Eindunkeln zahlreiche historische Bauten. Bei unserer Rückreise fuhren wir mit dem Bus und schliesslich mit dem Tram vom Burgberg bis fast zu unserer Unterkunft! Nach einem kleinen Fussmarsch gönnten wir uns alle eine Dusche.
Das Nachtessen war vorzüglich. Eine Gulaschsuppe als Vorspeise und ein Wienerschnitzel mit Pommes als Hauptgang. Natürlich durfte der Kaffee danach nicht fehlen. Nach kurzweiligem Zusammensein verliessen wir das Lokal. Kaum wieder auf den offenen Strassen von Budapest, versuchte uns eine Dame mit einem luktrativen Angabot zu überzeugen, in ein Lokal mitzukommen. Das machten wir dann auch und hatten dort eine ganze Weile unseren Spass!
Wenn ich mich recht erinnere, liessen wir den Abend in einer Bar mit einem letzten Bier unweit von unserem Appartement ausklingen und quatschten über unsere Erlebnisse. Dann machten wir uns auf den Heimweg, denn schliesslich wollten wir morgen in aller Frühe aufstehen, um das Erwachen der Stadt auf dem Burgberg zu erleben. Wie es uns am nächsten Morgen ergangen ist, erfährt ihr im folgenden Reisebericht.
Zum Abschluss des heutigen Tages ist noch zu sagen, dass alle schnell und gut eingeschlafen sind. Die Nacht war kurz und der Tag so interessant, dass es einiges zu verarbeiten und träumen gab :-) (p)